Was ist das nur für eine Zeit in die wir hineingeboren wurden? Wir werden Zeugen eines Umbruchs, der sich lange angebahnt hat. Die Energien die wir über Generationen gesät haben, schaukeln sich immer weiter auf.
Die Technologie schreitet fort. In einem Maß, das es zunehmend schwerer macht zu sagen ob wir die Technologie oder sie uns entwickelt. Wir stehen an der Schwelle neue Formen der Intelligenz zu erschaffen, die vermutlich unser Verhältnis zur Wirklichkeit selbst verändern.
In einer hyper-vernetzten Welt prasselt die neueste Nachricht, das jüngste Update und die schockierendste Sensation ununterbrochen auf uns ein.
Höher, schneller, weiter, mehr. Die Komplexität wächst unaufhörlich. Und im Wettlauf der Narrative verkommt die Wahrheit zu einer Fata Morgana. Was ist richtig? Was ist gut?
Die Algorithmen durch die wir die Welt betrachten, sind optimiert auf Angst und Krise, Scham und Neid. In der Hoffnung auf das nächste Dopaminbonbon scrollen wir weiter auf dem Förderband der Reize — weiter in Richtung Orientierungslosigkeit.
Und all das ist wunderbar.
Wir haben uns nun endlich ausreichend verloren.
Wir können sie nun endlich gehen lassen, die bequeme Hoffnung, dass die Rettung im Außen geschieht.
Es ist nun außer Frage, dass die Antwort innen liegt.
Was ist das nur für eine Zeit in die wir hineingeboren wurden? Wir werden Zeugen eines Umbruchs, der sich lange angebahnt hat. Die Energien die wir über Generationen gesät haben, schaukeln sich immer weiter auf.
Die Technologie schreitet fort. In einem Maß, das es zunehmend schwerer macht zu sagen ob wir die Technologie oder sie uns entwickelt. Wir stehen an der Schwelle neue Formen der Intelligenz zu erschaffen, die vermutlich unser Verhältnis zur Wirklichkeit selbst verändern.
In einer hyper-vernetzten Welt prasselt die neueste Nachricht, das jüngste Update und die schockierendste Sensation ununterbrochen auf uns ein.
Höher, schneller, weiter, mehr. Die Komplexität wächst unaufhörlich. Und im Wettlauf der Narrative verkommt die Wahrheit zu einer Fata Morgana. Was ist richtig? Was ist gut?
Die Algorithmen durch die wir die Welt betrachten, sind optimiert auf Angst und Krise, Scham und Neid. In der Hoffnung auf das nächste Dopaminbonbon scrollen wir weiter auf dem Förderband der Reize — weiter in Richtung Orientierungslosigkeit.
Und all das ist wunderbar.
Wir haben uns nun endlich ausreichend verloren.
Wir können sie nun endlich gehen lassen, die bequeme Hoffnung, dass die Rettung im Außen geschieht.
Es ist nun außer Frage, dass die Antwort innen liegt.
Stattdessen ist die Frage: wie kommen wir nach innen?
Wie schaffen den Raum, in dem Stille wieder laut sein darf?
Der Raum, in dem Orientierung aus uns heraus entsteht.
Ich bin der Überzeugung, dass der Schlüssel zu diesem Raum Zeit ist.
Bewusste Zeit.
Nicht die mechanische Zeit — die Millisekunden die unsere Geräte synchronisieren — sondern gelebte Zeit.
Die Zeit die einen Anfang, eine Dauer und ein Ende hat.
Zeit mit Farbe, Rhythmus und Unschärfe.
Die Zeit die wir bewusst wählen, die wir uns nehmen.
Die Zeit die wir zu einem Teil von uns werden lassen.
Denn am Ende ist Leben eins: Zeit.
Alles was ist, ist in der Zeit.
Jedes Wesen und jedes Ding kommt und geht mit der Zeit.
Daher ist die Entscheidung wie wir Zeit verbringen,
auch die Entscheidung wie wir leben.
Mit TAOO wollte ich ein Objekt schaffen, das uns dabei hilft, bewusst mit unserer Zeit umzugehen. Das uns hilft, unsere eigene Zeitzone zu finden. Unseren Rhythmus, unsere Rituale.
In denen wir Anfang, Dauer und Ende selbst bestimmen.
Zeit zum anfassen, Zeit mit Volumen.
Ich sehe TAOO als ein Anker für unsere Selbstfürsorge.
Ein Objekt das uns daran erinnert das Leben in unserer eigenen Geschwindigkeit zu leben.
Ein Begleiter im Außen für den Blick nach Innen.
The Rolling Now ist der konzeptionelle Rahmen. Mein Diskurs mit der Zeit und die Welt, die ich darum baue. TAOO ist das erste Objekt darin.
Was für eine Zeit.
— Philipp